..........   Das Mönchsgeheimnis   ...........


Nach vielen Jahren des studieren des tibetischen Buddhismus in Indien und vielen Zurückziehungen, ging ich nach Nepal zu meinem Lehrer Chogyal Rinpoche. Er hatte damals in das  schmutzige, korrupte Kathmandu ein Waisenhaus errichtet. Ich arbeitete am Tage  mit den Waisenkindern und leitete 22 Projekte. Die Nächte waren kurz. Dennoch nutzten wir gemeinsam die Abende für meditativen Unterricht.

Nachdem wir "BIA - Boddhisattvas in Action" -  ein zu Hause für Menschen mit Behinderungen gegründet hatten und es sich prächtig entwickelte, nahm mich mein Lehrer mit nach Tibet.

Wir reisten in die Berge, um den Repa, einem Eremiten - der sein Wissen ausgewählten Menschen weiter gab, zu sehen.

Nur an Vollmond Tagen und nur wenn man wusste, wo er sich aufhielt, konnte man ihn  besuchen. Ein Meister, so weit entwickelt, das er Menschen erahnen liess, was unser Potential wirklich ist.

Das Vertrauen, diesen Repa bald sehen zu dürfen und in seiner Nähe zu sein, gab mir auf dieser Reise die nötige Kraft.  

Die Berge waren steil, die Luft auf 5000 Metern dünn. Meine Atmung war aufgrund von schwerem Asthma  sehr schlecht. Durch das Jahrzehnte lange leben in verschimmelten, nassen Räumen in Asien, hat sich mein Lungenvolumen auf 60% reduziert, so dass kein Asthma Spray mehr half.

 


 

Ein Repa ist ein Freigeist, ein wilder Yogi der Berge, der in einer Höhle lebt. Um vollkommene Ruhe zu haben und selbst von Sonne und Mond nicht gestört zu werden, liess er sich für viele Monate in seiner Höhle einmauern. Man weiss, dass er in dieser Zeit kein Essen zu sich nahm. 

Mein Lehrer wusste, wo dieser Repa lebte, wie man zu ihm kam und wann er mit anderen in einen Austausch geht. 

Genau 8 Mal im Jahr und nur an einem Vollmond Tag  erwachte er aus der Meditation und man konnte ihn besuchen. 

Angekommen vor seinen kleinen Höhle, warf ich mich demütig auf den Boden. Mein Körper zitterte vor Erschöpfung und Freude. Chogyal Rinpoche sprach mit dem Repa und er kam aus seiner Höhle. Ein grosser kraftvoller Mann, der in dieser unglaublichen Kälte nur in ein weisses Baumwolltuch gewickelt war. Ohne Schuhe  und  Schulter frei.

Als die Dämmerung herein brach, bekam ich das Trauma Trauer Yoga übertragen.  Ich wusste, dass der Repa dieses seit Jahrtausenden bewährte Mittel zur Heilung nur dann einem Schüler überträgt, nach dem er seinen Geist geprüft hatte.   

Ich fühlte den Segen, alles war wie in Trance, die mehrere Tage anhielt bis ich wieder in Nepal zu mir kam.


Warum kommt dieses Yoga jetzt nach Europa?

Ich war egoistisch und wollte mit dem TT- Yoga in eine Höhle gehen und den Rest meines Lebens dort bleiben. Doch meine beiden Lehrer gaben mir den Auftrag nach Europa zurück zu kehren, um dieses Wissen weiter zu geben.

 

Nach dem großen Erdbeben 2015 in Kathmandu, war ich schwer verletzt und konnte nicht mehr laufen. Doch bevor ich ausgeflogen wurde, unterrichtete  TT-Yoga Menschen, die schwere Traumas hatten. 

Ich war sehr glücklich als ich sah, wie kraftvoll das Yoga bei all dem Leid wirkte und den Menschen neue Kraft gab. Auch meine Lunge heilte.

2020 bis Ende 2023 werde ich in Europa sein und biete verschiedene Kurse sowie die Ausbildung zum Repa an. Danach werde ich mich für ein Jahr wieder zurückziehen. 

 

Wer mich auch immer  auf dieser Seite findet, findet nicht den Sascha, sondern das Wissen und die Geheimnisse der Repas der Berge.  Dieses Wissen und diese Weisheiten  sind kraftvolle Mittel, die seit Jahrtausenden erprobt und immer von Lehrer an Schüler weiter gegeben wurden.

 

Mein Wissen und Mitgefühl gehören nicht mir. Ich bin da, um Dir zu helfen, um in Deine Kraft zu kommen. Eine Kraft, die in allen von uns inne wohnend ist

 

Ihr Repa Karma Urgen Senge